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Freitag, 18. Juli 2014

Schlafmangel oder Stilldemenz?

Ein paar supergute Nächte gab es in der letzten Zeit. Supergut bedeuten nur drei kurze Unterbrechungen, teilweise möchte er nicht mal stillen sondern nur kurz den Rücken gestreichelt bekommen.
Die normalen bis schlechten Nächte überwiegen allerdings noch.

Um meine Leidensgenossinnen aufzumuntern ein paar Anekdoten von meinen sogenannten "Zombietagen", es könnte allerdings auch die Stilldemenz sein:

 - Ich versuche mit dem Funköffner des Autos die Wohnungstüre aufzuschliessen (*drück* Wieso geht das nicht auf?!)
- Ich schütte den Rest Wasser aus der Flasche in den Leergutkorb und schmeisse die leere Flasche in den Ausguss.
- Ich kann nur knapp verhindern, mir mit der Handseife die Zähne zu putzen.
- Ich nehme ein Küchenhandtuch mit zum Duschen (!).
- Ich fülle die Waschmaschine mit Wäsche und Waschmittel und verlasse das Badezimmer ohne sie einzustellen. Nach 2 Stunden wundere ich mich, wieso sich da noch nichts getan hat.
- Ich überlege bei 28 Grad Aussentemperatur, ob B. nicht vielleicht doch eine Mütze aufsetzen sollte.


 Müde?


Seit seinem 1. Geburtstag wusste ich nicht so recht, wie ich die Entwicklungsbeiträge gestalten soll. Es wird jetzt wieder Monatsupdates mit Neuigkeiten zu Kleidergröße, aktuellen Vorlieben, neuen Fähigkeiten usw geben.
Und dazwischen ein paar Anekdoten aus unserem Alltag. Und wahrscheinlich viele, viele WBdWv-Beiträge. :)

Samstag, 19. April 2014

Grenzerfahrungen

Hier habe ich vor ein paar Wochen ja bereits über unsere Nächte erzählt. Geändert hat sich nicht viel.

Ich habe mich daran gewöhnt, an die Unterbrechungen, die bleierne Müdigkeit tagsüber, die Augenringe, das fremde Spiegelbild am frühen Morgen.
B.enno bekommt davon nichts mit. Für ihn gebe ich 110% und mehr und das tue ich aus ganzem Herzen gerne. 

Wenn ich doch mal jammern muss, dann bei meinem Schatz oder bei Leidensgenossinnen. Deren Erfahrungen bestätigen mich auch darin, das Thema nicht an die große Glocke zu hängen. Von Aussenstehenden kommen gern Kommentare, die einem schon im ausgeschlafenem Zustand die Augen verdrehen lassen: Abstillen, Schreien lassen, Gute Abend Brei - am besten mit Keks, ausquartieren, meiner hat immer durchgeschlafen, usw.

Und dann gibt es noch die zusätzlichen Energieräuber. Irgendwann in den letzten Monaten ist mein dickes Fell verfusselt und verschwunden. Ich bin verletzbarer geworden, sensibler.  Und ab und an kommt dann ein richtiger Schlag ins Gesicht und die Gedanken und die Grübeleien darüber lassen mich noch weniger schlafen.
Dann frage ich mich, ob meine Ex-Kollegin mit ihrem Kind deshalb nach Australien ausgewandert ist. :) 

 Der süßeste kleine Schlafmangel-Verursacher der Welt.

Samstag, 22. März 2014

Gute Nacht :)

Hach, ich könnte ihn jedes mal fotografieren, wenn er schläft. Er sieht so friedlich aus und so zuckersüß. <3

Freitag, 28. Februar 2014

Das Schlaf-Thema

Normale Nächte
Etwa um 21Uhr beginnt das abendliche Ritual. Nachtpampers und Schlafsack werden angezogen und ich stille eine Seite im Wohnzimmer. Danach rufen wir den Barbapapa (seine Nachtlampe) im Schlafzimmer, mit der er dann noche in bisschen spielt.
Wir sagen gute Nacht, ich stille ihn mit der anderen Seite in den Schlaf (~21.30Uhr) und lege ihn neben mich ins Bettchen, wo er sich direkt auf die rechte Seite dreht und tief und fest schläft.
~ 1Uhr, 3Uhr, 5,Uhr, 7Uhr (in superguten Nächten 1Uhr, 4Uhr, 7Uhr) - er wacht auf, wird kurz gestillt und schläft direkt weiter.
Zwischen 8Uhr und 9Uhr patscht ein sehr fröhlicher B.enno einer recht entspannten Mama seine Händchen ins Gesicht. Falls der Papa Spätdienst hat übernimmt er das morgendliche Aufstehen, was B.enno doppelt glücklich macht. 

Schreckliche Nächte
Das Abendritual bleibt gleich.
Ich versuche ihn in den Schlaf zu stillen, er schläft jedoch nicht ein. Im Beistellbett kaspert er ein bisschen rum und fängt irgendwann an zu motzen. Ich stille nochmal, er schläft ein, wacht beim Weglegen wieder auf und das Spiel beginnt von vorn.
~22Uhr-22.30Uhr - er schläft endlich, ich versuche ebenfalls schnell einzuschlafen.
~23Uhr - B.enno fängt an zu weinen, ich stille, er schläft weiter. So geht das (halb-)stündlich bis 4Uhr.  Da schläft er nach dem Stillen nicht mehr weiter. Ich probiere die üblichen Dinge: Nochmal stillen, Handauflegen (eine auf dem Po, eine auf der Schulter), Händchen halten, oder zu mir ins Bett holen. Ungefähr eine Stunde später schläft er wieder, ird jedoch im Stundentakt weiter wach.
Um 8Uhr ist die Nacht vorbei und ein sehr fröhlicher B.enno patscht einer sehr müden Mama seine Händchen ins Gesicht und strahlt. Falls der Papa .... usw. darf Mama noch eine Stunde weiterschlafen.

So sind meine Nächte seit 8 Monaten. Es ist für mich ok.
Das kölsche Grundgesetz sagt: Et es wie et es. - Es ist, wie es ist - Sieh den Tatsachen ins Auge und
Wat wells de maache? - Was willst du machen? - Füge dich in dein Schicksal. 

Ich werde weder abstillen, noch werde ich ihn schreien lassen. Er wird es irgendwann lernen, von alleine und ohne Druck.

Zwischen diesen Bildern liegen 8 Monate. <3

Mittagsschläfchen.

Donnerstag, 24. Oktober 2013

Schläft er denn schon durch?

Alle Eltern kennen diese Frage - irgendeiner fragt immer. Und je nach aktueller Stimmung reagiere ich entweder belustigt oder genervt.

Nein, er schläft nicht durch, er ist ein Baby!

In den ersten Wochen war es noch traumhaft, da mussten wir ihn zum Trinken wecken und kamen so auf ca 2-3 Unterbrechungen pro Nacht. Da habe ich auch noch gepumpt. Seit ich voll stille ist diese Angelegenheit so unbeständig wie der derzeitige Dollarkurs.

Manchmal lüge ich, wenn ich Ratschläge oder Kommentare erwarte. Dann sage ich: Die Nächte sind voll ok. Ich möchte nichts hören von Schreien lassen, 4 Stunden-Abständen, Abstillen oder Breifläschchen. Oder ich müsste einen Vortrag halten über leicht verdauliche Muttermilch, Gehirnentwicklung und evolutionäre Gründe (mal schauen ob Mama noch da ist, nicht dass der Säbelzahntiger mich frisst!)

In Wahrheit sieht es so aus:  Er schläft von 20.30Uhr - 8/9Uhr und im Normalfall haben wir 4 Stillunterbrechungen, selten weniger. 
Nach dem Impfen stelle ich mich auf eine unruhige Nacht ein. Klar, Durchfall und Fieber sind eine doofe Kombination, da muss Flüssigkeit ins Kind. Und er meldet sich dann auch brav jede Stunde.
In Schubzeiten sind die Nächte ebenfalls eher unruhig, dann kommen längere nächtliche Wachphasen dazu.

Und ich finde das normal, auch wenn andere Kinder angeblich immer durchschlafen und auch alleine einschlafen. B.enno wird immer einschlafgestillt oder -getragen (von alleine schläft er nur beim Autofahren ein). Jedes Kind und jede Familie ist anders und wir sind eben so. :)

Einschlafgestillt.

Einschlafgefahren. :) (Immer schön die Kuscheldecke festhalten!)